Dr.Gerhard Pernik
Sein Leben:
| Name: | Dr.Gerhard Pernik |
| geboren am | 30.01.1954 in Völkermarkt |
| Hobbies: | Kickboxen, Laufen, Judo, Qi-Gong, Schifahren |
1960 bis 1964: |
Volkschule |
1968 bis 1969: |
Hauptschule und Polytechnischer Lehrgang |
1969 bis 1971: |
Schiffschule in Korneuburg |
1971 bis 1972: |
Bundesheer (18 Monate) |
1975 bis 1978: |
Kleiderreiniger Lehre |
1978 bis 1982: |
Matura |
1982 bis 1992: |
Medizinstudium an der Karl - Franzens - Universität |
05.06.1992: |
Promotion zum Doktor der ges. Heilkunde |
01.11.1995: |
Arzt für Allgemeinmedizin |
Februar 1995 |
Kurarztdiplom |
Oktober 1995 |
Kneipparztdiplom |
April 1996 |
Notarztdiplom |
November 1996 |
Akupunkturdiplom |
Oktober 1998 |
Sportarztdiplom |
Mai 2005 |
Kurs: Klinische Hypnose |
Seine Arbeit:
Übernehme Praxisvertretungen und Krankentransportbegleitungen seit 1998 in ganz Österreich
Kenntnisse:
Akupunktur, Notarztdiplom, EDV- und Hausapothekenerfahrung
Übernehme Vertretungen:
am Wochenende, im Urlaub und im Krankheitsfalle
Erreichbar unter email bzw. unter meiner Tel.: 0650 / 440 430 4
Akupunktur:
Das Meridiansystem (Channelsystem)
Kontraindikationen der Akupunktur
Indikationen der Akupunktur nach WHO
Akupunktur als wirkungsvolle Therapie
Acus = Nadel Zhen Jiu = stechen + brennen (erwärmen)
Puncture = Stechen
Traditionelle chinesische Medizin (TCM) entwickelte sich in China vor Jahrtausende, vor allem aus den Erfahrungen durch den täglichen Umgang mit Krankheiten.
Die ältesten Zeugnisse waren Steinnadeln, die bei Ausgrabungen in China gefunden wurden.
Sie stammen z.T. aus der Zeit des „ Gelben Kaisers“ Hung Ti, der von 2698 bis 2598 vor Christus gelebt und das Standartwerk der TCM „ Nei Ching “ verfasst haben soll. Dieses Buch enthielt bereits taoistisches Gedankengut.
Großen Einfluss auf die chinesische Medizin übten die Taoisten sowie die Konfuzianer aus.
Taoismus: Harmonie zwischen Mensch und Natur (Mikro- und Makrokosmus) ist das höchste Ziel zur Gesunderhaltung von Körper und Geist.
Konfuzianismus: Ein gesundes Leben wird durch das Anstreben von einem harmonischen moralischen Leben erreicht.
Die älteste Akupunkturnadel aus Gold und Silber stammen aus dem 2. Jahrhundert vor Christus aus dem Grab der kaiserlichen Familie.
Das erste nachweisbare Lehrbuch der Akupunktur „ Zhen Jiu Ya Jing“ stammte aus dem 3. Jahrhundert nach Christus von Huanfu Mi, er beschreibt die genaue Technik und benennt über 600 Akupunkturpunkte.
Die ersten Berichte über Akupunktur kamen im 17. und 18. Jahrhundert nach Europa. Großen Anteil an der Verbreitung der Akupunktur in Europa hatten der französische Arzt Nogier und der österreichische Arzt Prof. Bischko in der 2. Hälfte des 20. Jahrhundert.
• Akupunktur
• Moxabustation: Erwärmung der Akupunkturpunkte mit glühenden Kräuter
• Kräuterheikunde
• TuiNa: Chinesische Massage
• Qi-Gong und Tai Chi: Bewegungstherapie
Sonderformen Akupunktur:
• Ohrenakupunktur
• Schädelakupunktur
• Schädelakupunktur nach Yamamoto
• Mundakupunktur
• Hand- und Fußakupunktur
• Elektroakupunktur nach Voll
• Laserakupunktur
• Akupressur
• Augenakupunktur
Die Lebensenergie fließt in Harmonie mit ihren Anteilen an Yin und Yang auf Leitlinien, die als Meridiane bezeichnet werden. Der Körper bezieht diese Lebensenergie u.a. über die Nahrung und Atmung.
Yin und Yang sind die polaren Kräfte in der Akupunktur. Unsere gesamte Welt, einschließlich unseres Organismuses, lässt sich in diesen beiden Prinzipien einteilen. Yin steht z.B. für das weibliche, passive Prinzip und Yang für das männliche, aktive Prinzip. Bezogen auf die Lebensenergie auf ein zuviel (Überfunktion), oder auf ein zuwenig (Unterfunktion) an Lebenskraft. Ein Ungleichgewicht an Lebensenergie führt auf Dauer zur Krankheit. Nach Diagnose dieser Disharmonie wird durch Nadelung bestimmter Akupunkturpunkte, die auf den Meridianen liegen, wieder ein Gleichgewicht zwischen diesen Gegenpolen erreicht und Störungen im Organismus beseitigt.
Wirkungsprinzip der Akupunktur :
Prinzip = Nadelreiz
Therapieziel = Yin- & Yang-Balance (Harmonisierung) zu erreichen.
Wirkungsmechanismus ist komplex und kompliziert:
Von Bedeutung sind:
1. Neurophysiologische Wirkung > Regulierung bzw. Aktivierung des vegetativen Nervensystems & des ZNS (Zentralnervensystem).
2. Neuroendokrine bzw. neurohumorale Wirkung, z.B. Serotonin (Neurotransmitter), Endomorphine (körpereigene Morphine) blockieren die Fortleitung der Schmerzen ins Gehirn.
3. Biochemische Wirkung z.B. Änderung der Blutparameter.
4. Immunmodulierende Wirkung: Steigerung und Regulierung des Immunsystems.
5. Bioelektrische Wirkung z.B. Elektroakupunktur nach Voll.
| Yin | Yang | |
| Allgemeine Naturerscheinungen | Nacht | Tag |
| Dunkel | Hell / Licht | |
| Winter | Sommer | |
| Erde | Himmel | |
| Kälte | Wärme |
|
| Bezug zum Menschen | weiblich | männlich |
| (Mutter, Tochter) | (Vater, Sohn) | |
| Parasymphatikus | Symphatikus | |
| Ausatmung | Einatmung | |
| Ruhe | Bewegung | |
| Schlaf | Aktivität |
Gesundheit (nach Ansicht der TCM) = Balance von Yin & Yang
Krankheit (nach Ansicht der TCM) = Inbalance von Yin & Yang
Therapieziel der TCM z.B. Akupunktur ist die Wiederherstellung von Yin- & Yang-Balance.
Die Energie Qi (Sprechweise: Tschie) (Lebenskraft / Lebensenergie)
Die TCM unterscheidet 5 Hauptformen der Energie Qi:
1. Nahrungsenergie (Ying Qi)
2. Atmungsenergie (Zong Qi)
3. 1.+2. = Grundenergie organspezifische Energie (Zang / Fu-Qi)
4. Erbenergie (Yuan Qi)
Pathologische Qi-Formen:
1. Qi-Stagnation / -Stau
2. Qi-Leere / -Schwäche = Hypofunktion (Unterfunktion)
3. Qi-Fülle / -Stärke = Hyperfunktion (Überfunktion)
Nach Ansicht der TCM fließt die Energie ständig in den Meridianen.
Das Meridiansystem (Channelsystem)
1. Kanal für Blut = Blutgefäße
2. Kanal für Lymphe = Lymphgefäße
3. Kanal für Impulse = Nervenbahnen
4. Kanal für Energie = Energieleitbahnen = sog. Meridiane (unsichtbar)
Die 12 Hauptmeridiane und Nebenmeridiane dienen in der Praxis primär als Orientierungshilfe für die Lokalisation von Akupunkturpunkten.
Man unterscheidet:
I. Sechs Yin-Hauptmeridiane, die mit je einem Speicherorgan (Zang) in Verbindung stehen:
1. Lungen-Meridian
2. Milz- / Pankreas-Meridian
3. Herz-Meridian
4. Kreislauf-Meridian
5. Leber-Meridian
6. Nieren-Meridian
II. Sechs Yang-Hauptmeridiane, die mit je einem Hohlorgan (Fu) in Verbindung stehen:
1. Dickdarm-Meridian
2. Magen-Meridian
3. Dünndarm-Meridian
4. Blasen-Meridian
5. Gallenblasen-Meridian
6. Drei-Erwärme-Meridian (SJ = San Jiao-Meridian):
a. Obere SJ (Thorax = Lungen, Herz)
b. Mittlere SJ (Abdomen = Magen, Milz, Pankreas)
c. Untere SJ (Urogenital = Leber, Niere, Harnblase)
Nebenwirkungen der Akupunktur (selten)
1. Nadelschmerz
2. Lokale Infektion
3. Müdigkeit > eingeschränkte Verkehrstüchtigkeit
4. Blutergüsse, Blutungen
5. Übelkeit, Schwindel
6. Kollaps / Ohnmacht bei kreislaufschwachen Patienten (bei Akupunktur im Sitzen)
7. Bei grobfahrlässiger Anwendung oder unzureichender anatomischer Kenntnis des Akupunkteurs: Verletzungen von Organen z.B. Lungen, Herz, Gallenblase, Augen, Rückenmark etc.
Kontraindikationen der Akupunktur
1. Endogene Depression und andere schwere psychische Erkrankungen
2. Blutgerinnungsstörungen, Hämophilie. Bei Markumar-Patienten Akupunktur möglich.
3. Schwangerschaft (Akupunktur nur in Ausnahmefällen z.B. bei Unverträglichkeit von Medikamenten, Schwangerschaftserbrechen, Kopfschmerzen) wegen Frühgeburt / Abortneigung.
4. Infizierte oder ulzeröse Hautareale > dort ist Nadelung kontraindiziert.
5. Schockzustand
De-Qi-Phenomen / Nadelsensationen / typische Empfindung bei der Akupunktur
1. Taubheitsgefühl oder
2. Schweregefühl
3. Kribbeln
4. Wärme- / Hitzegefühl
5. Kältegefühl
6. Spannung- / Druckgefühl
7. Elektrizitätsgefühl
8. Wundheitsgefühl
9. Aus eigener Praxis (Patienten berichteten):
"Ich merke Doppelnadel im Kopf"
"Haben Sie richtig genadelt, Herr Doktor? Ich spüre, dass die Nadel nicht in der Kopfmitte ist"
"Ich spüre nicht meine Hände / Beine"
"Ich habe Kribbeln in den Händen / Bauch / Kopf" usw.
Manche Patienten spüren diese Nadelsensationen gar nicht.
Indikationen der Akupunktur nach WHO (Weltgesundheitsorganisation)
• Kopfschmerzen und Migräne
• Schulter-Arm-Syndrom
• Tennisellenbogen
• Kreuzschmerzen und Ischialgien
• Osteoarthritis
• Erkältungskrankheiten
• Nebenhöhlenentzündung
• Bronchitis und Bronchialasthma
• Trigeminus-Neuralgie
• Menière-Erkrankung
• Verstopfung
• Durchfall
• Lähmungen und Sprachstörungen nach Schlaganfall
• Gesichtslähmungen
• Neuropathien
Akupunktur als wirkungsvolle Therapie
Eine klinische Diagnose wird von den Akupunktur-Therapeuten zur Akupunkturbehandlung zusätzlich gestellt.
Für die Akupunkturbehandlung, bei der der Patient in seiner Gesamtheit unter Einbeziehung der Umwelt betrachtet wird, sind andere diagnostische Kriterien wie z.B. Fülle oder Schwäche der Lebensenergie für die Therapie maßgeblich. Die klinische Diagnose ist dabei nur sekundär.
Zu einer Akupunkturtherapie gehören in der Regel 10 bis 12 Behandlungen, von denen wöchentlich etwa 2 durchgeführt werden. Jede Behandlung hat ungefähr eine Dauer von 30 bis 45 Minuten.
Dann wird meist eine Pause von 2 bis 3 Wochen eingelegt, bis eine neue Therapieserie erfolgen kann.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, das bei einer Akupunkturtherapie nach Erreichen einer deutlichen Besserung der Beschwerden, die nach der dritten bis vierten Behandlung erfolgen sollte, der zeitliche Intervall zwischen den einzelnen Akupunkturbehandlungen mit jeder weiteren Behandlung erhöht wird.
Wenn der Therapieverlauf oder die Schwere der Behandlung es erforderlich machen, sind weitere Behandlungsserien erforderlich.
3 bis 4 Monate nach Abschluss der Behandlung sind zur Auffrischung 2 bis 4 Akupunkturbehandlungen zu empfehlen, die dann zur Stabilisierung des Heilerfolges beitragen.
Bei erneutem Auftreten der Erkrankung nach Monaten oder Jahren sollte frühzeitig mit einer erneuten Akupunkturbehandlung begonnen werden, die in der Regel deutlich kürzer ist als der erste Behandlungszyklus
Ausland:
Hat am Golan, in Bosnien und Zypern als Melizart gearbeitet. (Erfahrungsberichte)
Weiterbildung für Akupunktur in Shanghai und Shengyang